Verpackungsgesetz

Was / Wann / Wieso ?
Das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) löst die bislang geltende Verpackungsverordnung ab und tritt am 01. Januar 2019 in Kraft.
Das Ziel des neuen Verpackungs-Gesetzes ist eine höhere Recycling-Quote, ein Anreiz für ökologischere Verpackungen und die Einsparung von Verpackungen.
Durch eine zentrale Stelle und eine Registrierungspflicht soll eine bessere Transparenz und eine verbesserte Kontrollmöglichkeit durch die Vollzugsbehörden gewährt werden.

Wer hat welche Pflichten?
Alle Unternehmen, die „mit Ware gefüllte Verkaufs- oder Umverpackungen, die typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallen, erstmals in Verkehr bringen“, werden zu einer Lizenzierung bei einem Dualen System verpflichtet. Eine Verpflichtung, die auch bereits mit der bisherigen Verpackungs-Verordnung galt in Verbindung mit einem entsprechenden Entsorger-Vertrag.
Dort müssen die in Verkehr gebrachten Mengen jährlich im Voraus gemeldet und die Gebühren entsprechend entrichtet werden.

Wie helfen wir Ihnen?
Sie erhalten von uns jeweils zu Beginn eines Kalenderjahres, erstmals 2020 für das Vorjahr eine Übersicht über die gelieferten Materialien und die entsprechenden Gewichte.

Da Sie in dem Moment, da Sie Verpackungen an den Endverbraucher liefern, als „Erstinverkehrbringer“ im Sinne des Gesetzgebers gelten, sind Sie auch zur Lizenzierung verpflichtet.

Welche Recycling-Quoten sollen lt. VerpackG erreicht werden?

Material

Bisher

Ab 2019

Ab 2022

Glas

75%

80%

90%

Pappe, Papier, Karton

70%

85%

90%

Eisenmetalle

70%

80%

90%

Aluminium

60%

80%

90%

Getränkekartonverpackungen

60%

75%

80%

Sonstige Verbundverpackungen

60%

75%

80%

Kunststoffe (werkstoffliche Verwertung)

36%

58,5%

63%

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